Berlin, Berlin, ich fahre (wieder) mit dem BVB nach Berlin

Zum zweiten Mal in zwei Jahren geht es am kommenden Wochenende für Borussia Dortmund zum Pokalfinale in Berlin – und wie 2014 bin ich auch dieses Mal für WAZ.de dabei. Legt man das letzte Mal zugrunde, wird es ein sehr anstrengendes Wochenende.

Am Freitagmorgen geht es um 11 Uhr für den BVB und damit auch für mich im Flieger von Dortmund nach Berlin. Dort steht um 14 Uhr die Pressekonferenz mit den Trainern und Mannschaftskapitänen an, danach geht es für mich dann in die Stadt und vor allem zum Breitscheidplatz, ein bisschen Atmosphäre aufsaugen. Wir werden das ganze Wochenende über aus Berlin tickern, dazu werde ich eine Menge beitragen – und außerdem natürlich den einen oder anderen Text schreiben, Fotos machen und eventuell ein paar Videos drehen.

Samstag: Fans, Fußball und BVB-Feier

Auch am Samstag beobachte ich primär die Stimmung in der Stadt – bis dann um 20 Uhr endlich Fußball gespielt wird. Unabhängig vom Ergebnis geht es dann zur BVB-Feier ins Kraftwerk, wo entweder der Sieg gefeiert oder versucht wird, die Niederlage zu verarbeiten – und wo ich wohl noch ein paar Texte zu schreiben haben werde.

Nach einer kurzen Nacht geht es am Sonntag um 10 Uhr zurück zum Flughafen, um 13.30 Uhr ist für den BVB und mich Ankunft am Flughafen Dortmund und von dort aus geht es entweder direkt zum Jubel-Korso – oder erst einmal wieder an den Schreibtisch.

Wer das alles mitbekommen will, kann mir auf Twitter folgen oder bei meinem Brötchengeber alles nachlesen. Und wen interessiert, wie es 2014 war oder viele Bilder davon sehen will, klicke hier.

Maximale Ernüchterung

Während ich schon im Zug in Richtung des nächsten BVB-Spiels in Freiburg sitze, komme ich endlich mal dazu, den vergangenen Spieltag ein wenig zusammenzufassen. Weil ich gegen Leverkusen ausgesetzt habe, war es mein persönlicher Rückrundenauftakt. Und nachdem man in Dortmund seit Wochen angekündigt hatte, dank einer bombastischen Wintervorbereitung und runderneuerter Fitness werde alles sehr viel besser, war die Ernüchterung groß. Sehr Groß. Offensiv lief bis zum Gegentor wenig und danach gar nichts, die Abwehr leistete sich mal wieder einige schlimme Aussetzer. „Maximale Ernüchterung“ weiterlesen

Sorgen der Pegida-Demonstranten ernst nehmen? Warum?

Ich war wohl ein bisschen naiv. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass sich im Jahr 2014 wieder Zehntausende zu fremdenfeindlichen, rassistischen Märschen versammeln würden. Denn nichts Anderes sind die Demonstrationen von Pegida, Bogida oder wie sich die selbsternannten Retter des Abendlandes in der jeweiligen Stadt nennen mögen. In Dresden, in Bonn und anderswo ziehen diese Dumpfbacken durch die Straßen, krakeelen Parolen wie „Wir sind das Volk“ und meinen damit in Richtung aller, die anders sind: „Ihr nicht!“

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Der Nachrichten-GAU

Atomkraftwerk in Saporoschje (Bild: Ralf 1969 via CC BY-SA 3.0)

Wer als Nachrichtenredakteur arbeitet, hat in der Regel ein dickes Fell entwickelt. Es gibt wenig Meldungen, die einen dann noch richtig erschrecken; was im Nachrichtenticker über den Bildschirm läuft oder als Eilmeldung rot aufblinkt, wird meist unter rein professionellen Gesichtspunkten bewertet: Wie groß ist der Nachrichtenwert? Ist das wirklich neu? Ist die Quelle zuverlässig?

Am Mittwoch war das anders: Mein Dienst in der Online-Redaktion des Deutschlandfunks neigte sich dem Ende entgegen, da ploppte gegen Mittag eine Eilmeldung von Reuters aus: „EIL – Atomunfall im Südosten der Ukraine“ hieß es da. „Ach du Scheiße!“, hieß es bei uns. Denn die Assoziationskette war wohl überall die gleiche: Ukraine – Atomunfall – Tschernobyl.

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Arsenal ist nicht so Mainz

Ich bin ein wenig in Rückstand, seit dem letzten Eintrag hier ist der eine oder andere Spieltag ins Land gegangen. Deswegen hier schnell nachgetragen meine Beiträge zu den BVB-Spielen gegen Arsenal und Mainz.

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#shinjiisfree oder: Da! Ein Japaner! Wirklich!

Die ersten Gerüchte gab es am Donnerstag: Shinji Kagawa soll vor einer Rückkehr zu Borussia Dortmund stehen. „Na klar“, dachte ich da noch achselzuckend, aber ein paar Telefonate später kristallisierte sich heraus, das die Gerüchte dieses Mal gar nicht so abwegig waren wie sonst in den vergangenen zwei Jahren, sondern dass im Gegenteil der BVB mit Hochdruck daran arbeitete, den kleinen Japaner zurückzuholen. „#shinjiisfree oder: Da! Ein Japaner! Wirklich!“ weiterlesen

Netzlos in Augsburg

In Augsburg hat man sich vor einigen Jahren ein neues Stadion gegönnt, das modernen Gepflogenheiten folgend nach einem Sponsoren benannt und außerdem von ausgesuchter Hässlichkeit ist – es sei denn, man steht auf Beton-Ästhetik. Auch die Pressearbeitsräume gehören nicht zu den schöneren (oder geräumigeren) der Liga. Die Pressetribüne ist eine Metallkonstruktion, die nachträglich unters Tribünendach gequetscht wurde, alle paar Meter muss man sich ducken, um sich den Kopf nicht an einem Stahlträger einzurennen.

Und dann ist da die Sache mit dem WLAN. „Netzlos in Augsburg“ weiterlesen

Erstrundensieg und erster Titel für den BVB

Der Schwabe hat es gerne ordentlich. Deswegen hat er vor 300 Jahren die Kehrwoch‘ erfunden und dreckige Hausflure sind ihm auch heute noch ebenso ein Gräuel wie alles, was nicht so abläuft, wie er es geplant hat. Diese Erfahrung müssen am Samstagnachmittag auch zwei westdeutsche Journalisten machen, nennen wir sie Daniel B. und Sebastian W, die zur DFB-Pokal-Erstrundenpartie zwischen den Stuttgarter Kickers und Borussia Dortmund anreisen. „Erstrundensieg und erster Titel für den BVB“ weiterlesen

Tag 9 in Bad Ragaz – Abreise und Aufregung

Der letzte Tag in Bad Ragaz war ein ganz ruhiger. Nur noch frühstücken und dann ab in die Heimat – das war der Plan des BVB und des Sebastian Weßling. Und dann aus dem Zug ganz bequem eins, zwei zusammenfassende Texte schreiben und fertig – dachte ich. Doch dann kamen die sehr deutlichen Äußerungen des Herrn Watzke dazwischen und es war wieder alles ein wenig hektischer als geplant.

Aber die Texte wurden fertig und ich würde um 18 Uhr zuhause sein – das war Teil zwei des Plans. Doch dieses Mal machte mir die Bahn einen Strich durch die  Rechnung. „Tag 9 in Bad Ragaz – Abreise und Aufregung“ weiterlesen

Tag 8 in Bad Ragaz – Ein Youngster und zwei Weltmeister

Als das Trainingslager fast vorbei ist, hat Jürgen Klopp endlich auch wieder zwei Weltmeister dabei: Kevin Großkreutz und Erik Durm sind ins BVB-Training eingestiegen – und prompt setzt Klopp zwei nichtöffentliche Trainingseinheiten an, um ein paar taktische Feinheiten einzustudieren. Die Folge für uns Journalisten: Es blieb uns als Termin nur die Pressekonferenz mit Durm und dem schon länger anwesenden Matthias Ginter. „Tag 8 in Bad Ragaz – Ein Youngster und zwei Weltmeister“ weiterlesen