Das Märchen von der Dortmunder Geduld mit Klopp

Es gibt eine Legende, die sich hartnäckig hält im deutschen Fußball. Sie wird vor allem von Fußballtrainern am Leben gehalten, die nicht so erfolgreich sind, wie es ihr Klub und dessen Fans gerne hätten. Derzeit aber höre und lese ich sie auch immer wieder von Schalke-Fans. Das Muster ist überall gleich: Wann immer ein Trainer in Schwierigkeiten gerät, insbesondere zu Beginn seiner Amtszeit, erfolgt der Verweis auf Jürgen Klopp. Mit dem, so geht die Geschichte dann weiter, hatte Borussia Dortmund doch auch zwei Jahre Geduld, als er 2008 aus Mainz kam. Und diese Geduld wurde später mit zwei Meistertiteln, dem DFB-Pokalsieg und dem Einzug ins Champions-League-Finale belohnt. Klopp, der von seinem Klub genügend Zeit dafür bekam, führte die Borussen zurück an die deutsche und europäische Spitze. Es ist eine wirklich schöne Geschichte. Sie hat nur den Nachteil, dass sie einer genaueren Betrachtung kaum standhält. „Das Märchen von der Dortmunder Geduld mit Klopp“ weiterlesen

Tag 4 in Bad Ragaz – Trainer, Testspiel und Termindruck

Da fragte mich doch heute Morgen vor dem Sportplatz Ri-Aujemand, was ich beruflich mache. Und sagte dann, nachdem ich es erklärt hatte: „Das ist aber ein lauer Job, oder?“ Hmpf!

Dabei war es ein eher eng getakteter Tag im BVB-Trainingslager: Um 10 Uhr stand das Vormittagstraining an,  um 13.15 Uhr fand die tägliche Pressekonferenz statt – dieses Mal mit Trainer Jürgen Klopp -,  danach hatte ich ein Interview mit Oliver Kirch und abends testete Borussia Dortmund gegen den italienischen Erstligisten Chievo Verona.

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