Alles unter Vorbehalt

Für Nachrichtenagenturen sind Koalitionsverhandlungen eine feine Sache: Sie können jeden Tag ordentlich Meldungen rausjagen, denn entweder haben sich die Koalitionäre auf einem bestimmten Gebiet geeinigt, oder sie haben sich nicht geeinigt. Beides ist eine Meldung wert und dazwischen gibt es nichts – dachte man zumindest bis zu den aktuellen Verhandlungen zwischen Union und SPD. Die nämlich haben tatsächlich etwas gefunden, was dazwischen liegt – und haben es prompt zum Prinzip der gesamten Koalitionsverhandlungen erhoben.

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